Warum Gestaltung
unser Wissen mitformt
Zahlen und Fakten sprechen nicht von selbst. Wer ihre Gestaltung lesen kann, erkennt auch, was eine Grafik hervorhebt – und was sie ausblendet.
→Alexander Calder machte Bewegung zum Material der Skulptur. Fünfzig Jahre nach seinem Tod stellt sich neu die Frage, was seine Mobiles und monumentalen Arbeiten vom Raum verlangen – und was sie ihm geben.
Hauser & Wirth Paris, Paris · 19. Oktober bis 19. Dezember 2026
ZUM ESSAYErsan Mondtag verantwortet bei „Hamlet“ Regie und Bühne. Die Premiere am Berliner Ensemble stellt die Frage, wie Raum einen Klassiker neu lesbar macht.
→Eine Auszeichnung macht Namen sichtbar. Ob daraus neue Musik im Konzertsaal wird, hängt von mehr ab als einer Urkunde.
→Feministische Kunst in Wien, Körper und Maschinen in Basel, Figuren und Modelle in Düsseldorf: drei Perspektiven auf Sichtbarkeit und Macht.
→Entwürfe verwandeln Kirchen in Kulturhäuser. Ob daraus dauerhafte Orte werden, entscheidet sich nicht allein am architektonischen Einfall.
→Fünf Titel, eine Auszeichnung: Was die Regeln des Schweizer Buchpreises über literarische Zugehörigkeit verraten.
→Zwischen Großstadt, Theater und Nacht: Salzburg zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler der Zwischenkriegszeit ihre Gegenwart beobachteten.
→Ein verweigerter Routineauftrag wird zum Gerichtsfall: Armin Petras bringt Heinrich Bölls Satire ans Theater Bonn. Was bedeutet der kleine Ungehorsam heute?
→Ein Dokumentarfilm montiert Einar Schleefs eigene Stimme und Bilder zu einem Porträt. So wird die Frage nach dem Erinnern selbst zum Thema.
→Eileen Gray dachte Möbel und Architektur zusammen. Eine Ausstellung in Kaiserslautern macht diese Haltung mit Modellen und Rauminszenierungen anschaulich.
→Zwischen Vielfalt, Wettbewerb und Leseförderung: Was der Bund für Bücher tun kann – und wo seine Zuständigkeit endet.
→Eine fiktive Schweizer Bank vor Gericht: Gabriela Löffel fragt in Appenzell, wie Kunst Finanzmacht und ihre Erzählungen untersuchen kann.
→Vom Französischen ins Deutsche, vom geschriebenen Satz zur Stimme: Fiston Mwanza Mujilas Literatur lebt im Übergang.
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