Schweizer Buchpreis: Wer gehört zur Schweizer Literatur?
Fünf Titel, eine Auszeichnung: Was die Regeln des Schweizer Buchpreises über literarische Zugehörigkeit verraten.
→Bücher, Autorinnen und Autoren, Preise und der Buchmarkt.
Judith Kuckart kam über Tanz und Theater zur Prosa. In ihren Büchern bleibt der Körper ein erzählerisches Maß – und die Bühne ein Ort, an dem Sprache erst Form gewinnt.
ZUM PORTRÄTFünf Titel, eine Auszeichnung: Was die Regeln des Schweizer Buchpreises über literarische Zugehörigkeit verraten.
→Vom Französischen ins Deutsche, vom geschriebenen Satz zur Stimme: Fiston Mwanza Mujilas Literatur lebt im Übergang.
→Politik, künstliche Intelligenz, Verwundbarkeit: Drei Shortlist-Titel zeigen, wie breit die Fragen eines gesellschaftlich relevanten Sachbuchs sein können.
→Berger verband die genaue Betrachtung von Bildern mit Fragen nach Macht und Alltag. Doch wann wird Gesellschaftskritik selbst zur Schablone?
→Im Exil schuf Klaus Mann mit Zeitschriften Foren gegen die Vereinzelung. Ihr Anspruch war groß, ihre Existenz prekär.
→Seine Songs sind so vertraut, dass sie beim Lesen dazwischenreden. Ein Essay über Cohens Gedichte, Prosa und die Macht der eigenen Erwartung.
→Die Nominierung ist nicht das Ende der Lektüre, sondern oft ihr öffentlicher Anfang. Wie aus einer Liste Gespräche und Lesebegegnungen werden.
→Der Roman ist nur ein Zugang zu Ilse Aichinger. Hörspiele, Gedichte und knappe Prosa machen sichtbar, wie weit ihre Sprachskepsis trug.
→Ein erster Roman, aber kein Anfang bei null: Sonja Sophie Kreis und die Aufmerksamkeit vor dem Schweizer Buchpreis.
→Zwei Jurys, derselbe Roman: Bazyars Auszeichnungen zeigen, wie literarische Urteile entstehen und sich im Buchhandel verstärken.
→Ein erfundener Ort, eine verdrängte Vergangenheit: Shida Bazyars Roman fragt, was Heimat verschweigt und Literatur sichtbar machen kann.
→Bilder sprechen nicht außerhalb der Geschichte. Berger zeigt, wie Besitz, Macht und Alltag unseren Blick mitformen – und wo seine Deutungen zu weit greifen.
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