Mapplethorpe mit achtzig: Wer darf Körper zeigen?
Mapplethorpe suchte die Schönheit im Körper und provozierte damit öffentliche Grenzen. Heute geht es auch darum, wer über diese Bilder verfügt.
→Ausstellungen, Künstlerinnen und Künstler, Museen, Fotografie und der Kunstmarkt.
Drei Ausstellungen in Wien, Basel und Düsseldorf rücken Körper zwischen Selbstbestimmung, Arbeit und gesellschaftlicher Ordnung ins Bild. Zusammen gelesen, zeigen sie: Sichtbarkeit ist noch keine Handlungsmacht.
ZUM ESSAYMapplethorpe suchte die Schönheit im Körper und provozierte damit öffentliche Grenzen. Heute geht es auch darum, wer über diese Bilder verfügt.
→Calders Skulpturen verändern sich mit Luft, Zeit und Blickwinkel. Was gewinnen sie, wenn man ihnen Raum lässt?
→Zwischen Großstadt, Theater und Nacht: Salzburg zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler der Zwischenkriegszeit ihre Gegenwart beobachteten.
→Eine fiktive Schweizer Bank vor Gericht: Gabriela Löffel fragt in Appenzell, wie Kunst Finanzmacht und ihre Erzählungen untersuchen kann.
→Das Folkwang begann nicht allein mit der Moderne: Osthaus’ Sammlung islamischer Kunst prägte seine frühe Idee eines Museums über Epochen und Regionen hinweg.
→Sophie Calle verknüpft im Hamburger Bahnhof Berlin-Erinnerungen mit der Geschichte des Museums – und schafft ein Werk zum 30. Jubiläum.
→Drei künstlerische Positionen der Vienna Art Week zeigen Angst als körperliche, politische und soziale Erfahrung – und suchen nach Formen des Umgangs damit.
→Zwei Ausstellungen widmen sich Karen Kilimniks Bildkosmos aus Märchen, Ballett und Glamour – und der Frage, wer darin dazugehören darf.
→In Appenzell treffen offene skulpturale Systeme auf Videos über Sprache, Bilder und Macht. Zwei Ausstellungen setzen unterschiedliche Akzente.
→Der Wolfgang-Hahn-Preis ehrt Lee Ufan – und lenkt Geld in den Bestand des Museum Ludwig. Wer wählt aus, und was bedeutet das für die Sammlung?
→Mikroben, Körperflüssigkeiten und Klang: Mel e Logan lädt im Heiligenkreuzerhof zu einer Ausstellung zwischen Kunst und Forschung.
→Cameron Rowland macht Eigentumsverhältnisse und institutionelle Verantwortung zum Thema. Im mumok sind ab November neue Arbeiten angekündigt.
→