Warum das Neue Wiederholung braucht
Wiederholung muss kein Rückzug ins Bekannte sein. Sie kann dem Neuen erst die Chance geben, mehr als eine Ankündigung zu werden.
→Vorschauen, Kritiken, Porträts und Essays aus der Redaktion.
Eine Sitzordnung, eine Grafik, ein Wohnraum: Unsere Kulturwoche zeigt, wie viel an vermeintlichen Äußerlichkeiten hängt. Bernd Bartolome über die Kunst, Formfragen ernst zu nehmen – ohne jede Gestaltungsentscheidung für unantastbar zu erklären.
WEITERLESENWiederholung muss kein Rückzug ins Bekannte sein. Sie kann dem Neuen erst die Chance geben, mehr als eine Ankündigung zu werden.
→Über die Zerbrechlichkeit künstlerischer Existenzen, die Verantwortung der Institutionen und den Mut, Gewissheiten preiszugeben.
→Bernd Bartolome bewegt sich an den Schnittstellen von Kunst, Philosophie und künstlicher Intelligenz. Seine Arbeit verbindet künstlerische Forschung mit neuen Formen des Wissens, der Kommunikation und des Publizierens.
→Kultur bewahren, zugänglich machen, digital erschließen: Das klingt selbstverständlich gut. Unsere Beiträge dieser Woche zeigen aber auch, warum Zugang nicht mit grenzenloser Verfügbarkeit verwechselt werden darf.
→Nicht jede Lücke muss geschlossen werden. Über eine Kultur, die genau hinsieht, ohne Menschen und Geschichte endgültig festzulegen.
→Freier Eintritt hilft. Doch soziale Kulturpolitik muss auch Zeit, Wege und das Gefühl mitdenken, im Museum willkommen zu sein.
→Kunst zeigt Menschen, Institutionen laden sie ein. Doch wer bestimmt die Regeln? Ein Plädoyer für Teilhabe, die über Sichtbarkeit hinausgeht.
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