Warum das Neue Wiederholung braucht
Wiederholung muss kein Rückzug ins Bekannte sein. Sie kann dem Neuen erst die Chance geben, mehr als eine Ankündigung zu werden.
→8 Beiträge aus allen Ressorts, die neuesten zuerst.
Eine Sitzordnung, eine Grafik, ein Wohnraum: Unsere Kulturwoche zeigt, wie viel an vermeintlichen Äußerlichkeiten hängt. Bernd Bartolome über die Kunst, Formfragen ernst zu nehmen – ohne jede Gestaltungsentscheidung für unantastbar zu erklären.
WEITERLESENWiederholung muss kein Rückzug ins Bekannte sein. Sie kann dem Neuen erst die Chance geben, mehr als eine Ankündigung zu werden.
→Über die Zerbrechlichkeit künstlerischer Existenzen, die Verantwortung der Institutionen und den Mut, Gewissheiten preiszugeben.
→Ein Werk hören, ein Archiv öffnen, Daten nutzen: Warum wir genauer unterscheiden sollten, was wir von der Kunst verlangen dürfen.
→Nicht jede Lücke muss geschlossen werden. Über eine Kultur, die genau hinsieht, ohne Menschen und Geschichte endgültig festzulegen.
→Öffentlich finanzierte Kultur muss auch denen offenstehen, die jeden Euro umdrehen. Freier Eintritt ist dafür ein Anfang. Eine soziale Museumspolitik braucht jedoch mehr: verlässliche Zugänge statt gelegentlicher Großzügigkeit.
→Kunst zeigt Menschen, Institutionen laden sie ein. Doch wer bestimmt die Regeln? Ein Plädoyer für Teilhabe, die über Sichtbarkeit hinausgeht.
→Was nach Premiere, Preis und Sonderausstellung bleibt, entscheidet sich hinter den Kulissen. Dort sollte Kulturpolitik genauer hinsehen.
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