Welche Öffentlichkeit will die Deutsche Oper?

Ein Wagner-Klassiker, deutsche Erinnerung und aktuelle Konflikte: Milo Raus Premiere macht die neue programmatische Frage der Deutschen Oper sichtbar.

Popförderung braucht mehr als Projektgeld

Der Haushaltsentwurf 2027 setzt Förderinstrumente unter Druck. Was auf dem Spiel steht, ist nicht nur Geld für einzelne Acts, sondern eine ganze Förderkette.

Feldman hören heißt Zeit einplanen

Morton Feldmans Klaviermusik dehnt den Konzertabend. Das Münchner Festival fragt damit auch, wem lange Aufmerksamkeit möglich ist.

Wie viel Stadt steckt in einem ausgezeichneten Hochhaus?

Fünf Finalisten, fünf Antworten auf die Frage, was ein Turm seiner Stadt zurückgeben kann – vom Umbau bis zur begrünten Wohndichte.

Salzburgs kurze Doppelspitze und die Frage nach geteilter Macht

Sophia Aurich verlässt die künstlerische Leitung des Schauspielhauses Salzburg vorzeitig. Was der Fall über geteilte Verantwortung im Theater offenlegt.

Özgür Kar: Wenn eine Ausstellung zur Bühne wird

In Basel verteilt Özgür Kar eine neue Theaterproduktion auf mehrere Räume. Das Publikum muss seinen eigenen Weg durch die Szenen finden.

Künstlerinnen zeigen – aber auch Museumsgeschichte ändern

Die ALBERTINA macht Künstlerinnen aus fünf Jahrhunderten zum Thema. Was muss geschehen, damit aus einer Sonderausstellung eine neue Museumserzählung wird?

Wer darf über ein junges Leben entscheiden?

Eine Jugendliche erwägt das Kloster, ihre Familie ist alarmiert. Alauda Ruiz de Azúas „Glaube“ kommt am 29. Oktober in die deutschen Kinos.

Dokumentarfilm: Die Verantwortung endet nicht mit dem Dreh

Einverständnis ist mehr als ein Formular. Dokumentarfilmschaffende müssen auch Risiken, Schnitt und Folgen der Veröffentlichung mitdenken.

Christine Wunnicke und die Autorität des Wissens

Von historischen Außenseitern bis zu Papageien: Christine Wunnicke verwandelt gesichertes Wissen in eine Literatur, die Gewissheiten verschiebt.