Die Form ist keine Nebensache

Wer über Stühle, Grafiken und Möbel streitet, streitet nicht zwangsläufig am Wesentlichen vorbei. Ein Plädoyer für die Präzision der Form.

Nach der Urkunde: Was ein Kompositionspreis bewirken kann

Eine Auszeichnung macht Namen sichtbar. Ob daraus neue Musik im Konzertsaal wird, hängt von mehr ab als einer Urkunde.

Lydia Steier: Das Festival beginnt vor dem ersten Festival

Steier übernimmt die Ruhrtriennale, bevor ihre erste Ausgabe startet. Ihr Anspruch: große Bilder, offene Türen und ein Festival, das die Region erreicht.

Judith Kuckart: Was vom Tanz ins Erzählen wandert

Aus der Bewegung zur Sprache: Judith Kuckart verbindet Bühnenerfahrung und Prosa. Am 10. November erhält sie den Wiesbadener Literaturpreis.

Nach dem Kunstfestival: Wer übernimmt die Kirche?

Entwürfe verwandeln Kirchen in Kulturhäuser. Ob daraus dauerhafte Orte werden, entscheidet sich nicht allein am architektonischen Einfall.

Deutsche Welle: Zwischen Kulturauftrag und Haushaltsdisziplin

Der Bund finanziert die Deutsche Welle, das Parlament setzt den Etat. Was der Spardruck für Kultur, Sprachredaktionen und Unabhängigkeit bedeutet.

Wessen Körper steht im Museum?

Feministische Kunst in Wien, Körper und Maschinen in Basel, Figuren und Modelle in Düsseldorf: drei Perspektiven auf Sichtbarkeit und Macht.

Was ein Bühnenbild mit „Hamlet“ anstellen darf

Ersan Mondtag verantwortet bei „Hamlet“ Regie und Bühne. Die Premiere am Berliner Ensemble stellt die Frage, wie Raum einen Klassiker neu lesbar macht.

Ein Unternehmen als politischer Druckraum: Swjaginzews Rückkehr ins Kino

In „Minotaurus“ wird die Krise eines Unternehmens zur Frage nach Macht, Angst und Verantwortung im Russland des Jahres 2022.

Mapplethorpe mit achtzig: Wer bestimmt die Grenzen sichtbarer Körper?

Mapplethorpe suchte die Schönheit im Körper und provozierte damit öffentliche Grenzen. Heute geht es auch darum, wer über diese Bilder verfügt.