Sophie Calle und das Museum als Gedächtnisort

Sophie Calle verknüpft im Hamburger Bahnhof Berlin-Erinnerungen mit der Geschichte des Museums – und schafft ein Werk zum 30. Jubiläum.

Welche Bilder erklären den Holocaust – und welche ersetzen das Nachdenken?

Vom Lagerzaun bis zum Deportationszug: Das Kino hat Motive geprägt, die Erinnerung stützen – aber auch historische Komplexität überblenden können.

Sophie Calle: Wer schreibt einem Museum seine Erinnerung?

Verschwundene DDR-Zeichen, ein verlassenes Hotel und eine neue Schenkung: Sophie Calle trifft auf die Erinnerungspolitik eines Museums.

Gegen die fertige Geschichte

Nicht jede Lücke muss geschlossen werden. Über eine Kultur, die genau hinsieht, ohne Menschen und Geschichte endgültig festzulegen.

Shida Bazyar: Das Dorf als umkämpftes Gedächtnis

Ein erfundener Ort, eine verdrängte Vergangenheit: Shida Bazyars Roman fragt, was Heimat verschweigt und Literatur sichtbar machen kann.

Barbara Yelin: Erinnerung entsteht zwischen den Bildern

Von „Irmina“ bis Emmie Arbel: Die Comiczeichnerin erkundet, wie persönliche Erinnerung und Geschichte in Bildern zusammenfinden.