Ilse Aichinger: eine Autorin in vielen Formen

Der Roman ist nur ein Zugang zu Ilse Aichinger. Hörspiele, Gedichte und knappe Prosa machen sichtbar, wie weit ihre Sprachskepsis trug.

Arbeit am Körper, Arbeit ohne Lohn

Von der Fabrik zur Küche: „Labouring Bodies“ fragt, wessen Arbeit in der Kunstgeschichte sichtbar wird – und wessen nicht.

Franz West: Benutzung als Museumsfrage

Zwei Wiener Schauen widmen sich Franz West. Im Zentrum steht eine offene Frage: Wie weit reicht die Einladung, Kunst körperlich zu gebrauchen?

Schleef für ein Publikum ohne Aufführungserinnerung

Ein Dokumentarfilm aus Archivbildern nähert sich Einar Schleef und einer Theatergeschichte, die sich nicht wiederholen lässt.

Wie eine Stadt ihre Moderne auswählt

Dresden setzte früh auf Rodin. Die Geschichte hinter dem Ankauf erzählt, wie Museen Moderne definieren – und was ihre Erzählung offenlässt.

Der erste Takt gehört dem Miteinander

Madeleine Landlinger beginnt in Nürnberg. Die ersten Veränderungen einer Intendanz liegen womöglich weniger im Programm als in der Art, wie es entsteht.

Ein Produktionshaus baut weiter – wer gewinnt welchen Raum?

Kampnagel investiert 168 Millionen Euro in Bestand und Erweiterung. Für die freie Szene beginnt der Praxistest schon während der Bauzeit.

Sprechen lernen heißt gehorchen lernen?

Wörter öffnen die Welt – und schreiben Verhalten vor. Was Claudia Bauer mit Handkes „Kaspar“ in Köln untersuchen will.

Theaterpreise verteilen auch Sichtbarkeit

Musik und Ensemble erhalten beim Nestroy eigene Kategorien. Ein Anlass, über die Macht und die Grenzen des Auszeichnens nachzudenken.

Gesellschaft im Modell: Thomas Schüttes Häuser für wen?

Rückzugsort oder abgeschlossene Welt? Schüttes Architekturmodelle eröffnen im K21 Fragen nach dem Wohnen und der Gemeinschaft.