Wie ein Ballett weitergegeben wird

Crankos „Romeo und Julia“ wird in Stuttgart wieder gezeigt. Ein Blick darauf, was bei der Weitergabe einer Choreografie bewahrt wird – und was sich verändern darf.

Cohen lesen, ohne die Melodie mitzudenken

Seine Songs sind so vertraut, dass sie beim Lesen dazwischenreden. Ein Essay über Cohens Gedichte, Prosa und die Macht der eigenen Erwartung.

Erfurts Opernwechsel beginnt vor dem Amtsantritt

Die neue kaufmännische Leitung startet 2026, die designierte Intendantin erst 2028. Wie Erfurt die lange Übergangszeit organisieren muss.

Ein Kunstpreis als Entscheidung über die Sammlung

Der Wolfgang-Hahn-Preis ehrt Lee Ufan – und lenkt Geld in den Bestand des Museum Ludwig. Wer wählt aus, und was bedeutet das für die Sammlung?

Wessen Gegenwart spricht durch „Hamlet“?

Ein Prinz will die Welt berichtigen. Ersan Mondtag und Wilke Weermann fragen am Berliner Ensemble nach der Gewalt in diesem Anspruch.

Welche Bilder erklären den Holocaust – und welche ersetzen das Nachdenken?

Vom Lagerzaun bis zum Deportationszug: Das Kino hat Motive geprägt, die Erinnerung stützen – aber auch historische Komplexität überblenden können.

Mel e Logan erkundet in Wien die unsichtbaren Welten des Körpers

Mikroben, Körperflüssigkeiten und Klang: Mel e Logan lädt im Heiligenkreuzerhof zu einer Ausstellung zwischen Kunst und Forschung.

Nach dem Gottesdienst: Wer trägt die offene Kirche?

Neue Entwürfe denken Kirchen als Kulturorte weiter. Bochum macht deutlich, dass die entscheidende Frage oft erst nach dem Architekturmodell beginnt.

Förderung ohne Gesinnungsauftrag: Wo beginnt die Einmischung?

Fördergelder verlangen Nachweise. Der Streit beginnt dort, wo politische Ziele in künstlerische Entscheidungen hineinreichen.

Zwischen Shortlist und Begegnung

Die Nominierung ist nicht das Ende der Lektüre, sondern oft ihr öffentlicher Anfang. Wie aus einer Liste Gespräche und Lesebegegnungen werden.